ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG Nr. 3204

Bei diesem Text handelt es sich um eine Übersetzung der offiziellen englischen Version dieser Pressemitteilung, die nur als Hilfestellung und Referenz bereitgestellt wird. Ausführliche und/oder spezifische Informationen entnehmen Sie bitte der englischen Originalversion. Im Falle von Abweichungen hat der Inhalt der englischen Originalversion Vorrang.

Météo-France beauftragt Mitsubishi Electric mit der Auslieferung eines Terminal-Doppler-Lidar-Systems zur Erhöhung der Flugzeug- und Flugsicherheit am Flughafen Nizza – Côte d'Azur bei klaren Wetterverhältnissen

Mit der erstmaligen Auslieferung seines Terminal-Doppler-Lidar-Systems in Europa wird das Unternehmen in seiner Strategie bestärkt, den weltweiten Umsatz bis zum März 2021 auf 2,5 Milliarden Yen zu erhöhen

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TOKIO, 12. Juli 2018 – Mitsubishi Electric Corporation (TOKIO: 6503) gab heute bekannt, dass sie von Météo-France, dem nationalen französischen Wetterdienst, mit der Auslieferung eines Terminal-Doppler-Lidar-Systems (DIABREZZATM A-Serie) beauftragt wurde. Das System soll am Flughafen Nizza – Côte d'Azur, dem internationalen Flughafen mit dem zweitgrößten Verkehrsaufkommen in Frankreich, zum Einsatz kommen. 2017 zählte der Flughafen 13,3 Millionen Fluggäste. Mit diesem Auftrag wird Mitsubishi Electric sein erstes Terminal-Doppler-Lidar-System in Europa ausliefern. Das Unternehmen will sein Wetterradar- und Lidar-Geschäft, u. a. mit Terminal-Doppler-Lidar-Systemen, auf den weltweiten Märkten ausbauen und den Nettoumsatz bis März 2021 auf ca. 2,5 Milliarden Yen erhöhen.

Größe 2,6 x 1,9 x 2,2 (B x T x H)
Gewicht Maximal 2 t

Terminal-Doppler-Lidar-System der DIABREZZATM A-Serie

Bei klaren Wetterverhältnissen funktioniert weder das Terminal-Doppler-Wetterradarsystem zur Erkennung von Scherwind in der Umgebung von Flughäfen noch das Mikrowellen-Radarsystem zur Messung der Niederschlagsmenge zuverlässig. Eine effektive Prävention von durch Scherwind verursachten Flugunfällen setzt eine zuverlässige Erkennung nicht nur bei Niederschlag, sondern unter allen Bedingungen voraus. Daher ist eine Kombination aus Radar- und Lidar-Systemen an großen Flughäfen besonders wichtig.

Ein Terminal-Doppler-Lidar-System überträgt Laserstrahlen und erkennt so das von Staub und anderen Partikeln in der Luft rückgestreute Licht. Dadurch kann das System die Windgeschwindigkeit in der Sichtlinie mithilfe der Doppler-Frequenzverschiebung des rückgestreuten Lichts messen. Mitsubishi Electric hat einen planaren Wellenleiterverstärker entwickelt, der den Beobachtungsbereich für die Windgeschwindigkeit in der Sichtlinie auf mehr als 20 km ausweitet und den Normen und empfohlenen Verfahren der internationalen Zivilluftfahrtorganisation (International Civil Aviation Organization, ICAO) entspricht. Bei der ICAO handelt es sich um eine Organisation, die sicherstellt, dass der zivile Luftverkehr und die damit verbundenen Vorschriften den internationalen Normen entsprechen.

Mitsubishi Electric beliefert Flughäfen bereits seit 2015 mit Terminal-Doppler-Lidar-Systemen. Fünf der von dem Unternehmen bereitgestellten Systeme sind derzeit am internationalen Flughafen Tokio (Japan), Narita (Japan) und Hongkong (China) im Einsatz. Noch vor der Auslieferung des Systems an den Flughafen Nizza – Côte d’Azur sollen 2018 zwei weitere Systeme am internationalen Flughafen Peking-Daxing (China) und Antalya (Türkei) bereitgestellt werden. Mitsubishi Electric erwartet sich zukünftig noch weitere Aufträge für die Auslieferung solcher Systeme an internationale Flughäfen in Europa und auf anderen Märkten und will damit seinen weltweiten Nettoumsatz auf 2,5 Milliarden Yen erhöhen.

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